Wie kann ich Identitätsdiebstahl verhindern?

  • Veröffentlicht von Yahoo Sicherheit

Betrüger benötigen nicht viel, um Ihre Identität zu stehlen. Meist reichen zum Beispiel der vollständige Name, das Geburtsdatum, die E-Mail-Adresse, die Straße, die Telefonnummer, die Kreditkartennummer, die Sozialversicherungsnummer, die Kontonummer oder die Führerscheinnummer. Sie benötigen nicht alle diese Informationen, um Ihnen Probleme zu bereiten – schon einige wenige Details können ausreichend sein, um Ihre Kreditkarte zu belasten oder ein Darlehen in Ihrem Namen aufzunehmen.

Meist führen persönliche Interaktionen mit den Betrügern oder der Diebstahl des Geldbeutels oder der Tasche zum Raub der Identität, doch auch online lauert die Gefahr. Deshalb ist es so wichtig, seine persönlichen oder vertraulichen Daten im Internet für sich zu behalten.

Keine sensiblen Daten per E-Mail versenden

Geben Sie in E-Mails niemals Ihre Kreditkartennummer, Sozialversicherungsnummer, Kontonummer, Führerscheinnummer oder andere Details an. E-Mails gelten im Allgemeinen als nicht sicher. Stellen Sie sich E-Mails wie Postkarten vor – wenn man sich nur etwas anstrengt, kann man erkennen, was draufsteht.

Wenn ein Unternehmen diese Art von Informationen per E-Mail oder Sofortnachricht von Ihnen verlangt, sollten bei Ihnen sofort die Alarmglocken läuten. Die meisten seriösen Unternehmen werden niemals nach sensiblen Daten in Online-Formularen oder per E-Mail fragen, sondern diese über den bewährten und sicheren Postweg anfordern.

Yahoo wird Sie niemals per E-Mail oder Telefon nach Ihrem Passwort fragen. Wir werden Sie auch nie dazu auffordern, Ihr Passwort oder Ihre Kreditkarteninformationen per E-Mail zu senden.

Schlucken Sie nicht den Phishing-Köder

Betrüger senden oft falsche E-Mails oder erstellen falsche Webseiten, die den Anmeldeseiten vertrauenswürdiger Unternehmen wie Yahoo, eBay, PayPal oder Ihrer Bank oder Ihrem Kreditkartenunternehmen stark ähneln, damit Sie ihnen Ihre Anmeldedaten unwissentlich übermitteln. Diese Form des Betrugs wird manchmal als „Phishing“ bezeichnet – ein Wortspiel mit dem englischen „fishing“, also angeln – weil der Betrüger nach Ihren privaten Kontoinformationen angelt.

Betrüger versuchen, Sie auszutricksen, damit Sie ihnen unwissentlich Ihre Anmeldedaten übergeben und sie dadurch Zugriff auf Ihr Online-Konto erhalten. Wenn sie erst einmal Zugriff haben, können sie Ihre eigenen persönlichen Daten gegen Sie verwenden und Ihre Identität stehlen.

So identifizieren Sie Phishing-Webseiten

Sicher im sozialen Internet

Foren, Community-Webseiten, Blogs und soziale Netzwerke sind tolle Orte, um seine Ansichten kundzutun und sich mit anderen zu unterhalten. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass diese Seiten meist öffentlich erreichbar sind. Das heißt, jeder kann sehen, was gepostet wird. Egal, was Sie auf diesen Seiten von sich geben, es ist meist sofort sichtbar und kann in den seltensten Fällen wieder vollkommen gelöscht werden. Wenn Sie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und andere Kontaktinformationen im Internet preisgeben, kann jeder andere Benutzer sie sehen und nutzen.

Fotos online zu posten, macht Spaß und fördert den sozialen Umgang im Netz, aber Fotos können auch öffentlich angezeigt werden. Wenn Sie nicht möchten, dass jeder Ihre Fotos sehen kann, dann posten Sie sie nur auf Webseiten, bei denen Sie einstellen können, wer Inhalte zu Gesicht bekommt und wer nicht. Andere müssen sich dann zumindest bei dieser Webseite anmelden, um Ihre Fotos eventuell sehen zu können. Wenn Sie doch einmal Fotos öffentlich posten möchten, achten Sie darauf, dass darauf keine persönlichen Daten preisgegeben werden.