Tipps für Eltern zur Sicherheit in sozialen Netzwerken

  • Veröffentlicht von Connect Safely

Verhalten Sie sich angemessen und achten Sie darauf, vernünftige Erwartungen zu haben.

Wenn Sie Ihrem Kind die Nutzung eines beliebten sozialen Netzwerks untersagen, schneiden Sie es von einem wichtigen Teil seines sozialen Lebens ab. Anstatt es zu schützen, schaden Sie damit der Kommunikation, und durch das Verbot wird Ihr Kind vielleicht zu Handlungen verleitet, die es eher in Gefahr bringen. Es gehört nicht viel dazu, kostenlose Blogs oder Profile von anderen Orten aus einzurichten, etwa von der Wohnung eines Freundes oder von einem Handy aus.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber, wie sie die Internetdienste in Anspruch nehmen.

Von ihnen werden Sie mehr über das Social Web erfahren als aus Medienberichten oder gar von Experten. Unterstützen Sie sie dabei, wichtige Sicherheitsgrundlagen zu verstehen, etwa ihre Privatsphäre zu schützen (darunter auch ihre Passwörter), Gleichaltrige nicht zu belästigen, mit Unbekannten nicht über Sex zu reden, persönliche Treffen mit Personen zu vermeiden, die sie online kennengelernt haben und darauf zu achten, was sie posten – schließlich kann alles, was online gestellt wird, benutzt, bearbeitet und gegen sie verwendet werden.

Fördern Sie kritisches Denken und anständiges Verhalten

Kein Gesetz und keine Eltern-Kontroll-Software kann ein Kind besser schützen als ein gut ausgeprägtes, angemessenes Verständnis von Sicherheit und Beziehungen. Studien zeigen, dass Kinder, die sich online aggressiv und gemein gegenüber Gleichaltrigen verhalten, ein höheres Risiko haben, selbst Opfer zu werden. Erziehen Sie Ihre Kinder also zu anständigen und freundlichen Bürgern, online wie offline.

Überlegen Sie, die Internetnutzung in Ihrem Zuhause auf einen präsenten Ort zu beschränken

Das bedeutet: Kein Internet im Kinderzimmer, damit Sie die Zeit, die Ihre Kinder online verbringen, im Auge behalten können. Auf diese Art fördern Sie bei Ihrem Kind eine ausgeglichene Balance zwischen Online-Zeit und Zeit für Hausaufgaben, Sport und Freunde. Seien Sie sich darüber bewusst, dass Ihre Kinder über viele Wege online gehen können, etwa über Mobiltelefone und Spielkonsolen.

Überzeugen Sie Ihre Kinder, Ihnen ihre Profile und Blogs zu zeigen

Sie sollten sich aber im Klaren sein, dass sie mehrere Accounts bei verschiedenen Anbietern haben können. Versuchen Sie, über Suchmaschinen und Suchfunktionen in sozialen Netzwerken nach dem vollständigen Namen, Telefonnummern und anderen persönlichen Daten Ihrer Kinder zu suchen. Sie verletzen ihre Privatsphäre nicht, wenn diese persönlichen Informationen im Internet öffentlich sind. Wenn ihre Seiten privat sind, ist das zwar gut, aber noch besser wäre es, wenn sie sie mit Ihnen teilen würden.

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